Für den Einsatz von Fernkälte spricht eine Reihe von Argumenten. Fernkälte ist:

  • kostengünstig
  • energiesparend
  • umweltschonend
  • platzsparend
  • versorgungssicher

Gut für die Umwelt

Umweltfreundliches Kühlmittel

In konventionellen Anlagen wurden bislang als Kühlmittel hauptsächlich Stoffe eingesetzt, die teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (HFKW) enthalten. Diese - als Ersatz für die schon länger verbotenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) dienenden - Kühlmittel verbessern die Umwelt-Situation im Gegensatz zu ihren Vorgängern zwar, da sie die Ozonschicht nicht schädigen, fördern aber nach wie vor in hohem Ausmaß den Treibhauseffekt.

Fernkälte verzichtet generell auf schädliche Lösungsmittel. Das bei der Produktion verwendete Kühlmittel Wasser ist ungefährlich für die Ozonschicht und besitzt kein Treibhauspotenzial.

Emissionsreduktion und Ressourcenschonung

Absorptionskältemaschinen für Fernkälte benötigen Strom aus dem öffentlichen Netz nur als Hilfsenergie und nicht zum Antrieb. Dadurch können fossile Ressourcen erheblich eingespart werden. Im Vergleich zu modernen Kompressionskältemaschinen verbrauchen Absorptionskältemaschinen lediglich ein Zehntel an fossilen Brennstoffen. In Hinblick auf das CO2-Einsparungspotenzial kann durch Fernkälte gegenüber konventionellen Anlagen das 2,5-Fache an CO2-Äquivalenten eingespart werden.

Eine weitere positive Auswirkung auf die Umwelt besteht darin, dass die Abwärme - statt Flüsse und Atmosphäre durch Abwärme aufzuheizen - einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird.

Platzeinsparung und schonender Betrieb

Da kein Strombedarf anfällt, besteht auch kein Platzbedarf für Trafostationen und Kältezentralen. Dadurch wird wertvolle Mietfläche gewonnen. 

Fernkälte-Anlagen erzeugen zudem weniger Lärm, weniger Schwingungen und weniger elektrische Störfelder und sind daher zum Beispiel für den Einsatz in großen Krankenhäusern sehr gut geeignet.

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Kostenfreundlichkeit

Für den Kunden ist Fernkälte auch aus wirtschaftlichen Gründen interessant: Wie bei der Fernwärme erweisen sich auch Kältezentralen als besonders wirtschaftlich. Gegenüber dezentralen Kältemaschinen läßt sich ein wesentlich höherer Wirkungsgrad erzielen. Die Anschaffungs- und Anfangsinvestitionen für Fernkälte amortisieren sich - vor allem in Hinblick auf die steigenden Energiepreise - bereits in wenigen Jahren und machen sich mittelfristig durch die niedrigeren Betriebskosten bezahlt. Darüber hinaus verursachen Fernkälte-Anlagen auch geringere Wartungskosten.

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